Atemübungen
Bevor die Karten sprechen, darf dein Herz zur Ruhe kommen.
Dein Atem ist die Brücke zwischen dem Trubel des Tages und der Stille, in der du deine innere Stimme wieder hörst. Nimm dir ein paar Minuten nur für dich. Setz oder leg dich bequem hin, schließ sanft die Augen und lass die Schultern sinken. Es gibt nichts zu leisten, nur zu atmen.
1 · Ankommen
Atme dreimal ganz natürlich ein und aus und spüre einfach, wie sich dein Atem anfühlt. Kühl beim Einatmen, warm beim Ausatmen. Du musst nichts verändern, du bist schon da.
2 · Die beruhigende Welle (4 ein, 6 aus)
Atme durch die Nase ein und zähl dabei innerlich bis vier. Dann atme langsam durch den Mund aus und zähl bis sechs. Das längere Ausatmen schenkt deinem Körper das Signal: du bist sicher, du darfst loslassen. Wiederhole diese Welle sechs bis acht Mal, bis dein Atem von selbst ruhiger wird.
3 · Der ruhige Raum (Box-Atem)
Atme vier Zählzeiten ein, halte vier Zählzeiten sanft die Luft, atme vier Zählzeiten aus, und halte wieder vier. Wie die vier Seiten eines stillen Raumes. Ein paar Runden davon holen deine Gedanken aus dem Kreisen und bringen dich in deine Mitte.
4 · Der Atem ins Herz
Leg eine Hand auf dein Herz. Stell dir vor, dein Atem strömt mit jedem Einatmen direkt dorthin und lässt einen warmen, sanften Raum entstehen. Beim Ausatmen darf alles gehen, was schwer ist. Bleib ein paar Atemzüge hier, besonders wenn dich eine Herzensfrage bewegt.
Wenn du dich still und weit fühlst, ist der Moment da.
Formuliere jetzt deine Frage oder deinen Wunsch, misch deine Karten in dieser Ruhe und leg sie aus. Aus der Stille heraus fällt jede Legung klarer und tiefer.
Ein sanfter Hinweis: Atme immer in einem Tempo, das sich für dich angenehm anfühlt. Diese Übungen dienen dem Wohlbefinden und ersetzen keine medizinische Beratung.